Vagusnerv

Poitive Gedanken

Der Vagusnerv ist der zehnte und längste unserer Hirnnerven und beginnt im Stammhirn. Hier laufen überwiegend automatisch ablaufende Funktionen des Körpers. Sie werden hier wahrgenommen, verarbeitet und gesteuert. Der Vagus verläuft durch den Hals, verästelt sich zu den Ohren hin und in den Kehlkopf, erstreckt sich im Brustraum und spaltet sich in den linken und rechten Vagus. Verästelungen führen zu Herz, Lunge, Magen, Bauchspeicheldrüse, Darm und weiteren Organen im Bauchraum. Er steht mit allen wichtigen Bereichen in Verbindung – über Zehntausende von Nervenfasern.

Unser vegetatives Nervensystem funktioniert autonom, folglich ohne unser Zutun. Gleichwohl können wir Einfluss nehmen – eben über den Vagusnerv.

Eine Unterstützung von Mutter Natur, das viele meiner Klienten als wirkungsvoll empfunden haben, ist dieses

 

 

Er steuert das parasympathische Nervensystem und wirkt auf sämtliche unbewusst ablaufende Körperfunktionen ein wie Herzfrequenz und Verdauung, Atmung, Schwitzen, Blutdruck und Blutzuckerspiegel, Magen- und Gallenflüssigkeit, Nierenfunktion und Speichelfluss.

Schlüssel zur Entspannung und Gesundheit
Der Datenaustausch zwischen Organen und Gehirn findet über die Nervenbahnen statt. Dominanter ist der Bauch. Er hat dem Kopf mehr zu sagen. Rund 80 % aller Informationen gehen von unten nach oben. Ist der Bauchraum entspannt, so wird dies an das Gehirn gemeldet. Ist der Vagusnerv „überreizt“ oder kommt nicht zur Ruhe, dann können Schlafstörungen, innere Unruhe, Bauchsymptomen wie Durchfall oder Verstopfung, Reizdarm die Folge sein. 

Vier Übungen, um den Vagusnerv zu stimulieren:
Über eine tiefe Ausatmung lassen sich starke Impulse setzen.

  • Seufzen, stöhnen, gähnen, all das lässt Druck ab und dient der Entspannung.
  • Vokallaute: “oommmm” die Vibrationen des Kehlkopfes und der Stimmbänder stimulieren den Vagusnerv. Ebenfalls wird durch Vokallaute ein verlängertes Ausatmen geübt.
  • Sturm im Wasserglas: Glas mit Wasser zu 2/3 füllen. Mit einem Strohhalm das Wasser aufwirbeln und zum Sprudeln bringen. Die Ausatmung wird intensiviert und die Muskulatur trainiert.
  • Seifenblasen pusten: Für große und schillernde Seifenblasen müssen wir lange und gleichmäßig durch den Seifenblasenring pusten. Genau richtig, um langes Ausatmen zu trainieren.

 

Unterstützung aus der Naturheilkunde

Bei stressbedingten Ursachen kann die Leitstelle des Vagusnervs an ihre Grenzen kommen. Hier können pflanzliche Mittel unterstützend sein. Bei
innerer Unruhe und Nervosität können Passionsblume, Lavendel und Melisse wohltuend. Bei Schlafstörungen eignet sich eine Kombination aus Baldrian, Hopfen und Hafer. Auch Melatonin kann eine gute Empfehlung bei Einschlafschwierigkeiten sein. Bei leichten Depressionen und
Erschöpfungszuständen ist ein Extrakt von Johanniskraut oder auch Rosenwurz unterstützend.

 

Wenn ich auf Reisen bin oder durch meine Fortbildungen an einem fremden Ort schlafe, fällt es mir schwer ein- und durchzuschlafen. Diese Duftkomposition ist immer Bestandteil meines Reisegepäcks und passe auch in jede Handtasche. Auch mein Mann findet es einen fantastischen Helfer in den Schlaf. Einfach auf das Kissen sprühen.