Prakmatische Wege (wieder) in den Schlaf

Blogbeitrag Schlaefst du noch
Jeder kennt das – nagende Fragen, die vor allem vor oder während dem Schlaf im Kopf kreisen:

  • Habe ich alles erledigt?
  • Wie löse ich meine Aufgabenstellungen am kommenden Tag?
  • Bin ich den Belastungen gewachsen?
  • Mag man mich?
  • Schafft mein Kind die morgige Prüfung?


Für Viele so belastend, dass sie erst gar nicht einschlaften können oder mitten in der Nacht aufwachen. Hier gibt es ganz einfache Hilfen, in den Schlaf zu finden.

Betrachten Sie als erstes Ihre Schlafhygiene:
  • Ist Ihre Matratzte nicht zu weich und nicht zu hart?
  • Ist sie durchgelegen?
  • Ist der Lattenrost auch auf Ihre körperliche Situation ausgelegt?
    Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten!
  • Ist Ihr Kissen richtig gewählt?
    Es gibt mittlerweile Seitenschläferkissen, Kissen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Füllungen.
  • Ihre Decke wärmt oder kühlt – wie Sie es brauchen?
  • Ihr Schlafzimmer ist gut gelüftet und gekühl (ca. 20 – 22 °C)?
  • Es gibt keinen Elektrosmog im Schlafzimmer?
    Fernseher, Radios, Handys, el. Heizungen für das Bett und auch viele Wecker strahlen Elektrosmog aus und können den Schlaf empfindlich stören. Eine getimte Master-Slave-Schaltung kann hier Abhilfe schaffen.
  • Gibt es unsangenehme Ausdünstungen durch Möbel, Bodenbeläge oder Ähnliches?
    Trennen Sie sich von diesen Dingen oder wechseln Sie sie aus.
  • Ist es dunkel? – Schlafmasken können hier hilfreich sein.
  • Ist es leise? – Ohstöpsel sperren alle Geräusche aus!

Ist Ihre Schlafhygiene in Ordnung und Sie schlafen trotzdem nicht (durch), sollten Sie sich überlegen, ob Ihnen eine Entspannungstechnik helfen kann, z. B. Autogenes Training, Achtsamkeitstraining oder Progressive Muskelrelaxation. Mir persönlich gefällt eine Übung aus der Achtsamkeit, wenn ich nicht schlafen kann. Hier schlummere meist schon nach wenigen Minuten ein …
Beginnen Sie nun, Ihre Atemzüge zu zählen.

  • Sie atmen durch die Nase ein … und wieder aus … und sagen innerlich zu sich selbst: »Eins«. Beim nächsten Atemzug »Zwei« und so weiter.
  • Sobald Sie mit Ihren Gedanken abschweifen, beginnen Sie wieder von vorn.

Ich wünsche Ihnen einen guten Schlaf!