Natürliche Einschlafhilfen

Schlaf

Sie sind “hundemüde” und der Schlaf will sich nicht einstellen? Sie sind gerade eingeschlafen und Sie wachen auf und können nicht wieder einschlafen? Was nun? Aufstehen? Etwas essen? Fernsehen schauen?

Eines kann ich Ihnen mit Sicherheit versprechen: All das hilft nicht!

Zuerst ergibt es Sinn, der Ursache auf den Grund zu gehen. Wenn ich die Ursache kenne, lässt sie sich abstellen und dann steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege.

Prüfen Sie mithilfe der Schlafverhinderer, ob es eines dieser Ursache ist. Die Schlafförderer sollen Ihnen helfen gut in den Schlaf zu finden. Am Ende finden Sie noch einige natürliche Einschlafhilfen.

Schlafverhinderer

  • Sorgen/unangenehme Gedanken
  • berufliche Belastungen
  • Schichtarbeit
  • private Belastungen
  • Bewerbungsmangel
  • unregelmäßiger Schlafrhythmus
  • falsche Ernährung
  • zu spät Essen
  • zu hohe / zu niedere Temperatur
  • schlechte Belüftung
  • Elektrosmog/-strahlung
  • Wasseradern
  • schlechte Bettwaren
  • zu viel Alkohol/Kaffee
  • TV/PC/Handy
  • nächtlicher Harndrang
  • Lichtmenge am Tag
  • Kinder/Hund
  • schlechter Traum
  • Schnarchen
  • Licht/Lärm
  • nächtliche Wadenkrämpfe/Schmerzen

Schlafförderer

  • Bett:
    weich liegen – harter Lattenrost
    hart liegen – weicher Lattenrost
    =entspannend für die Wirbelsäule
  • Bettwaren:
    Oberbett: saugfähig, wie Baumwolle, Kapok, Seide
    Kissen: siehe oben, Form: „Trial-and-Error“
  • Temperatur: ~ 18° C
  • Lüften:
    Allergiker zwischen 3:00 und 4:00 Uhr, vor und während des Schlafes
  • keine Pflanzen (große Pflanzen brauchen in der Nacht genau so viel Sauerstoff, wie ein Mensch)
  • nur Dinge im Schlafzimmer, die für das Schlafen relevant sind
  • nach Feng Shui soll die Position des Betts so ausgerichtet sein, dass das Fußende in Richtung Fenster oder Tür zeigt. Es soll sich kein Spiegel im Schlafzimmer befinden.
  • Das letzte Essen sollte 2 – 3 Stunden vor dem zu Bett gehen und eine leichte Kost sein
  • Schlafrituale einführen: Spaziergang, Entspannungsübung, Duschen… – unseren Kindern ermöglichen wir das. Warum hören wir, als Erwachsene, damit auf?
  • Buch, Stift und Block am Bett. Wenn Ihnen nachts eine Idee kommt oder einfällt, was Sie am nächsten Tag tun wollen/sollen, schreiben Sie es einfach auf und schon ist Ihr Geist befreit.
  • „Sorgenpüppchen“ gibt es auch für Erwachsene und tun auch gut.
  • Die erste Tiefschlafphase sollte vor Mitternacht sein, also ist es hilfreich zwischen 21:00 – 22:00 Uhr ins Bett zu gehen
  • Mittagsschlaf max. 30 Min.

Natürliche Einschlafhilfen

  • Hilfe aus der Natur: Schlaftee, Lavendelkissen, Baldriantropfen, Hopfentee, Johanniskraut, Melisse, Passionsblume – achten Sie hier auf gute
    Qualität
  • Nahrungsmittelergänzung: Vitamin B 6/Folsäure + Magnesium (Achtung: Zu viel kann Durchfall auslösen), Zink, L-Tryptophan (eiweißreiche LM), Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren
  • Hausmittel, die unsere Omas schon kannten: Milch mit Honig, warme Bäder, Körperöle mit Lavendel versetzt, …
  • Entspannungsübung: Waldbaden-, Achtsamkeit im Wald (Shinrin Yoku), MBSR-Achtsamkeitstraining, Autogenes Training nach Johannes Heinrich Schultz, progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson, sowie Fantasiereisen
  • Ritualisieren des Schlafvorgangs – schaffen Sie einen immer gleichen Ablauf. Dadurch bekommt das Gehirn die klare Information, dass es Melatonin bilden soll.
  • Unveränderte „Bettzeit“ helfen dieses Ritual zu verstärken.

Schlafen Sie gut!

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