Burning Men - Was sind Silent Inflammation?

Burning Man Blogbeitrag

Eigentlich müssten wir alle vor Gesundheit nur so strotzen. Nie war das Nahrungsmittelangebot so reichlich und vielfältig. Die Arbeit ist physisch so leicht, wie nie zuvor. Wir stehen nicht mehr im Bergwerk und klopfen 10 – 14 Stunden Steine. Umweltschutz wird großgeschrieben. Für die Luftreinhaltung wird viel getan – also warum sind wir krank?

Irgendwas muss hier falsch laufen, denn laut WHO sind 50 – 75 % aller chronischen Erkrankungen durch ungesunde Ernährung überhaupt erst entstanden oder zumindest begünstig worden. Mehr und mehr Menschen sind übergewichtig, bewegen sich zu wenig! Auch sind unsere Tagesabläufe oft so anstrengend, dass die psychische Belastung sehr hoch ist. Dauerbereitschaften – immer und überall erreichbar sein – ist für viele Berufstätige selbstverständlich. Diesem Druck halten die Wenigsten stand. So steigen von Jahr zu Jahr die psychischen Erkrankungen enorm an. Egal, ob wir die Depressionen oder den Formenkreis um das Burnout betrachten. Wir nehmen uns nicht nur zu wenig Zeit, um unsere Seele zu pflegen, auch mit dem reichlichen Angebot an Lebensmitteln wissen wir nicht passend umzugehen.

Das Wissen, welche Gerichte gut sind für unseren Körper und wie wir Lebensmittel gesund zubereiten, geht mehr und mehr verloren. Es gibt, nach amerikanischem Vorbild bereits Wohnungen ohne Küche. So ist der Griff zu fertig vorbereiteten Gerichten, den so genannten Convenience-Produkten, vorprogrammiert. Leider haben diese oft Zutaten, die wir noch nicht mal aussprechen können. Geschweige denn verstoffwechseln können. Bei allen Einkäufen sollten Sie sich fragen: „Ist das wirklich Menschenessen?“ Was Menschen essen, heißt noch nicht, dass es Menschenessen ist! [1]

Unter anderem durch diese Faktoren steigt das Risiko von entzündlichen Prozessen im Körper. Entzündungen sind eigentlich eine tolle Erfindung unseres Körpers. Entzündungen entstehen bei inneren und äußeren Verletzungen, als auch durch eindringen von Krankheitserregern. Ziel des Körpers ist es, die Krankheitserreger zu beseitigen und die Reparatur und Heilung des Gewebes einzuleiten. Typische Symptome sind Rötungen, Schmerzen, Wärme, Schwellungen und das die betroffene Körperstelle nicht mehr ihre Funktion erfüllen kann. Fieber kann bei stärker ausgeprägten Entzündungen eine Begleiterscheinung sein. Der Körper versucht hier den Erregern kräftig „einzuheizen“, um den Prozess der Entzündung einzudämmen und möglichst schnellst zu beenden.

Kleinere Entzündungen kann man gut selber behandeln: Ruhigstellung der Betroffenen Körperregion und Kühlung oder Wärme helfen oft schon sehr gut. Menschen mit einem intakten Immunsystem und guter körperlicher Verfassung heilen so meist sehr schnell.

Schwerwiegende Entzündungen, wie eine Blindarmentzündung, gehören selbstverständlich in ärztliche Behandlung. Hier würde sonst schnell Lebensgefahr drohen.

Was aber, wenn ich diese Entzündungen gar nicht wahrnehme? Diese Art der Entzündung verursacht keine Schmerzen und deshalb wissen wir oft gar nicht, dass in unserem Körper „Krieg“ herrscht. Diese Entzündung lebt „unter einem Schutzschild“. Erst nach Jahren, wenn nicht nach Jahrzehnten ständiger entzündlicher Angriffe, entstehen schwere Organschäden. Schleichend nimmt z. B. das Gehirn, das Herz und das Nervensystem Schaden. Es kommt zu chronischen Krankheiten. Viele Fachleute sprechen hier von einer systemischen oder „stillen“ Entzündung. In Englisch: silent Inflamation . Der so genannte „böse Zwilling“.

Ohne Gegenmaßnahmen gegen eine solche andauernde Entzündung kann dies dann zu Asthma, zu rheumatoider Arthritis oder zur Alzheimer-Erkrankung führen. In der Tat ist die Zahl der Folgeerkrankungen im Zusammenhang mit einer chronischen Entzündung erschütternd: Herzerkrankungen, Arteriosklerose und Schlaganfall, Diabetes, Parkinson, Multiple Sklerose, Rheumatoide Arthritis, Geschwüre, Reizdarmsyndrom, Darmkrebs und Allergien. Die forschenden Mediziner gehen auch davon aus, dass sie teilweise bei Depressionen eine Rolle spielen. Diese Liste kann man je nach Studie noch verlängern.

Die Mediziner können sogar messen, wie viele „stille“ Entzündungen in Ihrem Körper ablaufen. In einem Blut-Test wird eine Substanz namens C-reaktives Protein (CRP) gemessen. Noch genauer ist die Messung des hochsensitiven CrPs (hsCrP), das deutlich empfindlicher reagiert. gemessen. CRP, bzw. CrPs ist in der Leber und der Koronararterien vorhanden, wird dann in den Blutstrom freigegeben, wenn der Körper gegen Entzündungen kämpft. Auch die Bestimmung der Blutfette ist sehr aussagekräftig. Ergänzend wird noch die Blutsenkungs-Messung (Messung der Blutflussgeschwindigkeit und -druck) betrachtet. Dieser Wert wird bei der Überwachung der rheumatoiden Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen fortschreitend gemessen.

Sie entstehen wie folgt:

Wir haben sehr viele „Leaky Barriers“ im Körper. Alle sind teildurchlässig und das ist auch notwendig, sonst würde das „Feuer“ des Lebens schnell erlöschen. Zu ihnen zählt die Lunge, der Mund, die Haut und der gesamte Verdauungstrakt. Den Letzteren möchte ich mir mit Ihnen genauer anschauen:

Im Verdauungstrakt geht die Nahrung verdaut und kontrolliert über die Darmwand in das Blut oder die Lymphe über. Die Schutzbarriere hier bildet hauptsächlich das Immunsystem. Eine geschwächte Abwehrlinie, unter anderem durch die stillen Entzündungen, schwächt vor allem das sekretorische Immunglobulin (IgS). Das bedeutet, dass mehr Bakterien und Vieren eindringen können. Stresshormone, wie Cortisol und Noradrenalin führen dann zu einer Öffnung der Zellverbindungen (Tigh Junctions). Eigentlich klug, denn es führt im Gefahrenfall dazu, dass mehr Energie aufgenommen werden kann. Antinutriede (nicht nährend) Eiweißsubstanzen zerstören die Zellverbindungen zwischen den Zellen. Gluten und Gliandine aktivieren das körpereigene Zonulin. Das wiederum die Darmwandzellen weiter schädigt. Durch diese Schädigungen überwinden Gluten, Bakterien und Viren die Darmwand. Hier treffen Sie auf die Makrophagen, auch Fresszellen genannt, die wiederum den Thymus-Helfer-Zellen diese Stoffe als Eindringlinge präsentieren. Diese Supersoldaten bekämpfen die Eindringlinge mit zellzerstörenden Substanzen und Entzündungsreaktionen. So zerstören sie leider auch gesunde Zellen. Diese entzündungsauslösenden Substanzen gelangen so in den gesamten Organismus. Die dauerhafte Folge: The burning men!

Nun fragen Sie sich sicher alle: Was sind die Ursachen der stillen Entzündung? Die Antwort ist schnell gefunden: Ernährung und Lebensstil!

Einige der größten Verursacher einer chronischen Entzündung sind Rauchen, Ernährung mit hohem Zuckeranteil, frittierten Lebensmitteln und Transfetten, unzureichende Bewegung, Stress und Vitamin D-Mangel. Und ein Versprechen kann ich Ihnen geben, regulieren Sie diese „Trigger“ nicht, werden Sie zum „Burning Men“. Müde, erschöpft, schlapp, unkonzentriert und dick! Vor allem durch konstante positive Energiebilanzen entwickelt der Körper einen metabolischen Stress. Dieser Stoffwechselstress im Fettgewebe löst eine Kaskade aus, die Entzündungen „befeuert“ und sich im ganzen Organismus ausbreitet. Sie führt im weitern Verlauf zu einem „löchrigen“ Darm, Sie erinnern sich eine der „Leaky Barries“. Das heißt natürlich auch die Darmflora ist in Mitleidenschaft gezogen Dadurch werden entzündliche Prozesse noch verstärkt und vermehrt. Diese Vorgänge können dann im sogenannten Leaky-Gut-Syndrom enden. Als „Leaky Gut Syndrom“ wird eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut bezeichnet. Und zu diesem Zeitpunkt der Diagnose bereits chronifiziert ist und schwerer rückgängig zu machen.

Nun genug mit den Ausflügen in die Biologie und Ernährungswissenschaften. Lassen Sie uns in den praxisorientierten Teil übergehen…

Die kleinen Stellschrauben

Was ist nun zu tun, wenn Sie feststellen, dass Sie diese „Kriegsschauplätze“ in sich tragen?

Erstmal tief Luft holen, das Kind ist (hoffentlich) noch nicht in den Brunnen gefallen! Denn ich zitiere Prof. Dr. Dr. Christian Schubert aus seinem Buch Was uns krank macht – was uns heilt: Aufbruch in eine Neue Medizin: „Das Wissen, dass es nie zu spät ist, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, kann auch das seelische Wohlbefinden steigern und das wiederum hat, wie psychoneuroimmunologische Untersuchungen eindrucksvoll belegen, entzündungsvermindernde Wirkung.“

Also ziehen Sie das „Kind aus dem Brunnen!“

Als erstes brauchen Sie die Bereitschaft zur Veränderung. Die Sie hier bereits erfolgreich demonstrieren. Wenn Sie nichts ändern wollten, wären Sie heute Nachmittag nicht hier. Als erstes empfehle ich Ihnen kleine Stellschrauben zu drehen. Diese Veränderungen sind schnell umgesetzt, ohne großen Aufwand:

Bewegen Sie sich: Laufen Sie die Treppen – tun Sie so, als wäre der Aufzug immer kaputt, parken Sie im Parkhaus B und nehmen Sie nicht den Shuttelbus! Wo ist Ihr nächster erlaufbarer Supermarkt? Erledigen Sie kleinere Einkäufe zu Fuß.

Und – für mich die neueste Entdeckung, im den vielen Möglichkeiten Entzündungen zu bekämpfen – kräftigen Sie Ihre Muskulatur. Sie stärken auch die Muskulatur, die die Blutbahnen stütz, Gelenke werden stabiler, Gefäße weiten sich und auch die Muskulatur, die für die Bewegung der Organe zuständig ist, wird stärker. Durch die stärkere Durchblutung werden Vitalstoffe und entzündungshemmende Stoffe schneller an die nötigen Stellen transportiert, entzündliche Stoffe schneller abtransportiert – der nette Nebeneffekt – auch die geistigen Funktionen werden gestärkt!

Legen Sie bewusste Pausen ein. Essen Sie ohne Smartphone, Tablett, Fernseher oder ähnlichem. Wenn Ihre Kollegin oder Kollege in der Kantine nur über die Arbeit sprechen möchte, nehmen Sie sie/ihn nicht mit. Nehmen Sie sich regelmäßige Auszeiten. Ich stehe morgens eine halbe Stunde früher auf, gehe laufen und meditiere. Das lässt mich ruhig und entspannt in den Tag gehen! Ist mein Tag sehr anstrengend und ich merke auf dem Heimweg, ich komme nicht zur Ruhe, halte ich an einem geeigneten Platz an und laufe noch ein bisschen. Manchmal, wenn ich ungestört bin, schreie ich auch. Das kann ungemein befreiend sein. Für mich der Weg, Ihrer ist vielleicht anders. Probieren Sie es und finden Sie Ihren Weg. Wenn Sie das möchten, begleite ich Sie ein Stück dieses Weges…

Entspannungsverfahren können hilfreich sein. Sie bringen Geist, Körper und Seele zur Ruhe. Es gibt Verfahren mit und ohne Bewegung. Teilweise bieten die Krankenkassen Schnupperkurse an. Manchmal auch die eigene Firma. Probieren Sie es aus und finden Sie Ihren Weg in die Ruhe. Auch hier gibt es in meiner Praxis Gelegenheit einige Verfahren auszuprobieren.

Schlafen Sie gut? Wenn Sie diese Frage mit NEIN beantworten, haben wir noch mal einen Punkt gefunden, der Entzündungen fördern. Prüfen Sie: Passt Ihre Matratze zu Ihrem Körper? Sind die Bettwaren so ausgewählt, dass sie ausreichend kühlen, bzw. wärmen. Haben Sie warme Füße? Verbannen Sie Elektrosmog aus Ihrem Schlafzimmer und dazu gehört auch das Smartphone! Lesen Sie ein entspannendes Buch vor dem Schlafen, nicht den Ratgeber, der mir hilft besser im Beruf zu bestehen – das ist KEINE Schlaflektüre! Schalten Sie PC, Tablett und Smartphone mindestens eine halbe Stunde vor der Schlafenszeit aus! Essen Sie abends nicht mehr viel und eher Leichtes.

Tauschen Sie Plastik falschen gegen Glas aus oder zumindest durch Behälter, die BPA frei sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie das Immunsystem verlangsamen und Krebszellenwachstum anregen. Sie stehen weiter im Verdacht entzündliche Prozesse auszulösen und zu fördern.

Trinken Sie mehr. Ich spreche nicht vom schwäbischen Traubenschorle für Erwachsenen, sondern natürlich von Wasser, Kräutertees und ähnlichem. Meiden Sie Limonaden, die machen und sauer. Sauer bedeutet sehr häufig hohe Entzündungswerte. Ja, da sehe ich schon die Ersten mit dem Kopf schütteln und ich weiß auch schon warum. „Das schmeckt Doch nicht!“ – richtig? Reichern Sie Ihr Wasser mit gefrorenen Früchten an, so haben Sie immer ein kühles Wasser mit fast kalorienfreiem Aroma natürlichen Ursprungs. Ohne „naturidentische“ Aromenstoffe. Und Kaffee darf sein, nur lassen Sie den Zucker und den Süßstoff raus. Wenn möglich begrenzen Sie die Milchmenge. Auch die macht Sie sauer, dazu später mehr.

Stellen Sie Ihre Produkte auf Vollkorn um. Prüfen Sie die Zutatenlisten. Vollkorn sorgt für Ballast im Darm. Das mag besonders die Darmflora. Ist die Darmflora fit, ist es in der Folge auch das Immunsystem.

Reduzieren Sie das Fleisch. Die Deutsche Gesellschaft empfiehlt zwischen 300 – 600 g in der Woche. Ich empfehle Ihnen diese Menge zu unterschreiten! Viele pflanzliche Eiweißvertreter sind bekömmlicher. Zudem säuern Sie es weniger und werden besser verstoffwechselt. Schon unsere Großmütter haben eiweißreiche Gerichte erfolgreich angeboten, wie z. B. Kartoffeln mit Spinat und einem Rühr- oder Spiegelei oder grillen Sie doch mal einen schönen Schafskäse. Diese Gerichte sind meist günstiger und Eiweißbestandteile halten Sie länger satt als Zucker oder Weißmehle.

Wenn wir schon bei den Dingen sind, die Großmutter noch wusste … Viele häufig verwendeten Produkte sind wahre Wundermittel gegen Entzündungen, dazu zählen z. B. fermentierte Lebensmittel, wie Sauerkraut. Auch Blatt-, Kohl-, Zwiebel- oder Wurzelgemüse beinhalten eine Vielzahl wichtiger Lebensmittel gegen Entzündungen. Die in ihnen enthaltenden Vitamine (v.a. Vitamin C, E und B) und Mineralien wie Mangan, Zink und Selen sind unglaublich wertvolle Inhaltsstoffe zur Beruhigung entzündeter Körperstellen. Darüber hinaus enthält Gemüse auch entzündungshemmende Antioxidantien, wie Flavonoide und Senfölglycoside. Intuitive Frauen waren unsere Großmütter, ohne genaues Wissen haben sie die richtigen Lebensmittel ausgewählt. 😉

Eine alte Regel der DGE besagt: Iss 5 am Tag. Essen Sie 3x eine Hand voll Gemüse und 2x eine kleine Hand voll Obst. Vor allem jetzt ist Beerenzeit. Schlagen Sie hier ruhig über die Strenge. Die meisten sind kleine Wunderwerke voll von Vitalstoffen, die unseren Körper fit und leistungsstark machen. Und die Ballaststoffe sorgen wieder für einen fitten Darm und Sie halten uns satt.

Achten Sie auf hochwertige Fette. Vor allem den mehrfachungesättigten Fettsäuren (MUFS) und den einfachungesättigten Fettsäuren (EUFS) sollten Sie den Vorzug geben. Insgesamt gibt es drei Gruppen von Fettsäuren. Die erste Gruppe, die gesättigten Fettsäuren, nehmen wir meist automatisch in ausreichenden Mengen auf. Bei den anderen Beiden, sollte man ein Auge darauf behalten. So sehe ich bei meinen Klienten oft die Butter oder Bratöle im Kühlschrank oder in den Ernährungsprotokollen, die guten Omega-3-Fettsäuren leider meist wenig oder gar nicht. Die finden Sie vor allem in kaltgepressten – nativen – Ölen, wie Olivenöl, Hanf- und Leinöl. Essen Sie doch eine schöne Avocado oder einen fetten Fisch, wie den Lachs. Denken Sie daran Fett macht nicht Fett. Letztendlich, macht immer die Menge das Gift. Essen Sie generell zu viel, dann nehmen Sie zu.

Bevorzugen Sie Bio-Qualität , Demeter oder Bioland u. ä. Die meisten Produkte werden streng überprüft und weniger Düngemittel, Pestizide und ähnliches heißt auch weniger Entzündungen im Körper. Zudem nährt es den Körper besser. Damit stehen mehr Nähr- und Vitalstoffe im Körper zur Verfügung.

Bleiben Sie nicht sauer – werden Sie basisch! Übersäuerung entsteht durch zu viel Fleisch, Wurst, Fisch und Eier, Milch und die meisten Milchprodukte, Sojaprodukte, Teig- und Backwaren, Süßes, Softdrinks, Alkohol, Nikotin, synthetische Lebensmittelzusatzstoffe, Umweltgifte u. a. in Lebensmittel, übertriebener Sport, aber auch durch Stress, Angst, Sorgen, Ärger und negative Gedanken. Beim Essen achten Sie auf basische Lebensmittel. Am Informationsstand können Sie sich später ein Infoblatt mit möglichen Lebensmittel mitnehmen, die Ihren Körper basisch halten. Beim Entsäuern helfen auch Entlastungstage. Geben Sie Ihrem Organismus Zeit zu entgiften. Legen Sie eine Woche Heilfasten ein. Intermittierendes Fasten hilft hier auch sehr gut.

Viele Dinge, die Ihnen jetzt nicht guttun, sind Gewohnheiten, die wir uns über Jahre und Jahrzehnte angewöhnt haben. Oft sind sie uns sehr lieb geworden und es ist schwer, Sie abzulegen. Ich möchte Ihnen mit den Worten von Mark Twain es nochmal deutlich sagen: „Eine Gewohnheit kann man nicht einfach zum Fenster hinauswerfen; man muss sie Stufe für Stufe die Treppe hinunter locken.“ Also nehmen Sie sich ein oder zwei Anregungen vor. Setzten Sie diese um und prüfen Sie, wie sie sich gut in Ihrem Alltag integrieren lassen. Eventuell setzten Sie auch nur einen Teil der Anregung um, z. B. bei den Vollkornprodukten nehmen Sie statt dem weißen Toast einen Vollkorntoast. Haben Sie sich an diesen Geschmack gewöhnt, stellen Sie Ihre Nudeln um, usw. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, da das Risiko zu scheitern hoch ist.