Eine Möglichkeit die Ernährung zu verändern.

Blogbeitrag Burnout Innen
Granatapfel Hirse Salat und Babyspinat

Beim Burnout kommt es zu einer Dauerausschüttung von den Stresshormonen Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Dazu kommt eine Steigerung vieler anderer hormoneller Wirkkaskaden. Diese Prozesse haben Auswirkungen auf den Kohlehydrat-, Eiweiß-, Fettstoffwechsel. Es wird vermehrt Eiweiß abgebaut, das bedeutet unter anderem die Muskelmasse wird kleiner! Der Energiebedarf sinkt dadurch. Der Körper mobilisiert vermehrt Zucker und Fett aus den Depots des Körpers, um die Stresshormone abzubauen. In der Folge steigen der Blutzuckerspiegel und der Blutfettspiegel an. Dadurch wird der Körper sauer! Zusätzlich zu der „Schlappheit“ kommen jetzt noch so „tolle“ Folgen, wie Haarausfall, Hautreizungen und Sodbrennen dazu.

Der Mineralien- und Vitaminbedarf nimmt zu. Das Immunsystems wird langsam und es kommt häufiger zu Infekten. Entzündungsfördernde Stoffe werden im Bindegewebe freigesetzt. Dadurch empfinden wir häufiger Schmerz, für die sich keine körperliche Ursache finden lässt.

Durch das Gefühl unter Stress und Druck zu stehen haben wir in solchen Situationen die Neigung auf vitalstoffarme, zucker- oder/und fettreiche Nahrungsmittel zurück zu greifen, die schnell und wenig gekaut und irgendwie zwischendurch hinuntergegessen. Die Energiedrinks geben meinem Körper dann den Rest!

Diese Essen macht uns – logisch – nicht fit!

Es steigert das Gefühl gestresst zu sein und erhöht unser Gewicht – na prima!

Abhilfe gefällig:

  • Nimm Dir Zeit fürs Essen. Dann iss und mach nicht anderes.
  • Lass die Aromen wirken. Schmecke jedem Bissen nach.
  • Esse langsam und kaue gut – nur ein entspannter Bauch kann auch gut verdauen.
  • Bereite Dein Essen möglichst schonend zu.
  • Iss nur vitalstoffreiche Nahrung. Viel mineralstoffreiche Gemüse und Obst, wie Avocados, Brokkoli und Apfel.
  • Vermeide verarbeitetes Getreide als kohlenhydratliefernde Beilagen.
  • Iss zu jeder Mahlzeit etwas Eiweiß.
  • Gib pflanzlichem Eiweiß den Vorzug: Quinoa, Amaranth, echter Buchweizen, Hanfsamen, Sojasamen, Spirulina, Hülsenfrüchte wie z.B. Sojabohnen und deren Erzeugnisse (Miso, Natto, Tempeh, Tofu), Bohnen allgemein, Linsen, Erbsen, Süsslupine, Erdnüsse, Nüsse und Samen (Walnüsse, Cashewkerne, Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Getreide, insbesondere Reis, Mais, Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste und Hirse, Sprossen– mehr dazu in einem späteren Artikel!
  • Verwende wenig tierische Fette. Sie gehören oder werden zu den Transfetten – mehr dazu in einem späteren Artikel!
  • Verwende Pflanzenöle mit möglichst viel mehrfach ungesättigten Fettsäuren – mehr dazu in einem späteren Artikel!
  • Iss nur bis zum ersten Sättigungsgefühl und trinken Sie viel, vor allem Wasser und ungezuckerten Kräutertee und Gemüsesäfte.
  • Hilfreich sind auch Lebensmittel mit vielen Mikronährstoffen: Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B-Komplex, Spurenelementen und fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin AE-Lycopin.
  • ACHTUNG! Eine langdauernde Einnahme einer Überdosis von Vitamin E kann auch gesundheitsschädlich sein kann.

Mit Hilfe dieser Regeln wird Dein Körper wieder gestärkt und finden zu einer neuen Stärke zurück – das Alleinheilmittel ist es nicht! Viel Spaß beim Umsetzten.

Wenn Sie Fragen haben, helfe ich Ihnen gerne weiter!